Verbandsdrill «KEEP IT OPEN»

Diese Woche sind wir in den Ver­bands­drill «KEEP IT OPEN» ges­tartet. Doch was bedeutet «Ver­bands­drill» über­haupt? Ein Ver­bands­drill ist eine Aus­bil­dung, die wie eine Übung aus­ge­führt wird, um spez­i­fis­che Szenar­ien zu schulen… Für «KEEP IT OPEN» ist der Anspruch, dass unser Batail­lon best­möglich auf die kom­mende Übung «FEROX» vor­bere­it­et ist.

Seit Mon­tag in den frühen Mor­gen­stun­den läuft die Übung «KEEP IT OPEN». Das Offen­hal­ten eines reservierten Verkehrsträgers ist Kern­stück der Übung. Das bedeutet: Von vorge­set­zter Stufe ist eine Route definiert, die für die Logis­tik oder das Ver­schieben von Trup­pen gebraucht wird. Unsere Auf­gabe als Geniebatail­lon in diesem Rah­men ist das Erstellen von Brück­en und das «aus dem Weg räu­men» von Hin­dernissen auf dieser Route. Als Even­tu­alpla­nung ist auch das Umfahren gewiss­er Eng­nisse zu pla­nen und zu koor­dinieren, um die Ver­schiebung auf der Achse auch über Umwege sicherzustellen.

Die High­lights der Woche haben wir in Bild­form fest­ge­hal­ten und freuen uns, auf diese Weise unser Bild­ma­te­r­i­al mit Euch zu teilen.

SU FEROX – Erstellung des Einsatzbefehls

Der Stab dreier Batail­lone, G Bat 23, Stab­s­bat 4 und Inf Bat 65, ver­sam­melt zur Befehlsausgabe.

Es ist 1800 Uhr – in ein­er Mil­itäran­lage in St. Gallen haben sich das höhere Kad­er drei Batail­lone und aus­gewählte helfende Hände für die SU FEROX ver­sam­melt. Unser Batail­lon­skom­man­dant Ober­stlt Sven Roth, sein Stel­lvertreter Ober­stlt Philipp Schoch und die Chefs der FGG 1–6 sitzen ver­sam­melt mit der Führungsebene der anderen Batail­lone und der Übungsleitung an einem Rap­port in ein­er zum Rap­por­traum umfunk­tion­ierten Lager­halle. Der Kom­man­dant Ter­ri­to­r­i­al Divi­sion 4, Divi­sionär Willy Brülisauer, informiert über die Lage. Haupt­the­ma war der Auf­trag an unsere Batail­lone und was von uns erwartet wird. Während des Brief­in­gs wird aufmerk­sam zuge­hört und sich Noti­zen gemacht. Ziel dieser anderthalb Tage ist es, aus dem Befehl der Divi­sion an unsere Truppe einen Ein­satzbe­fehl auf Stufe Batail­lon zu erar­beit­en, der wiederum an die Ein­heit­skom­man­dan­ten weit­er­be­fohlen wird, um in der Woche 3 die Übung «FEROX» ein­wand­frei und den Erwartun­gen entsprechend durch­führen zu können.

Nach dieser kleinen Ein­führung, der Befehlsaus­gabe der Divi­sion, fol­gte dann auch schon die Vor­bere­itung auf die Ini­tial­isierung. Rap­porte und Slides mussten vor­bere­it­et und aus­ge­druckt wer­den, und erste Erken­nt­nisse aus der Befehlsaus­gabe wur­den aufgenom­men und ver­ar­beit­et, um einen effizien­ten Rap­port zu ermöglichen.

Initialisierung

Am Ini­tial­isierungsrap­port wer­den schon die ersten Erken­nt­nisse aus der Befehls­ge­bung the­ma­tisiert. Unter anderem die Prob­le­mer­fas­sung des Kom­man­dan­ten in ein­er Entwurfs­fas­sung: Teile des Befehls, die sich nach dem ersten Hören schon als Prob­leme erkennbar machen, die in der Aktion­s­pla­nung aktiv ent­ge­gengear­beit­et wer­den muss. Im Ini­tial­isierungsrap­port wer­den fol­gende Trak­tanden behandelt:

  • Vorstel­lung der Prob­le­mer­fas­sung (Kdt)
  • Syn­chro­ma­trix (Kdt Stv)
  • Risiko­man­age­ment (Kdt Stv)
  • Sofort­mass­nah­men und Pen­den­zen (S1)

In der Syn­chro­ma­trix (ein Zeit­plan für die einzel­nen Fach­funk­tio­nen) und dem Risiko­man­age­ment kommt der Kom­man­dant-Stel­lvertreter zu Wort. Als Stab­schef ist es seine Auf­gabe den Stab zu organ­isieren und zu führen – weshalb die Präsen­ta­tion des Zeit­plans auch seine Auf­gabe ist. Im Risiko­man­age­ment geht es darum allen Stab­smi­tar­beit­ern die Risiken und deren Wahrschein­lichkeit aufzuzeigen, die es in den Konzepten zu beacht­en gilt. Mit Sofort­mass­nah­men wer­den Arbeitss­chritte oder Aktio­nen definiert, die am Rap­port oder direkt im Anschluss gemacht wer­den kön­nen. Das kann eine Def­i­n­i­tion sein, die man fes­tle­gen kann, oder ein Entschluss, der dem gesamten Stab weit­er­hil­ft, um effizient weit­er­ar­beit­en zu können.

Der Ini­tial­isierungsrap­port in unserem Stab wurde zügig und effizient abge­hal­ten – das hat auch die Übungsleitung betont. Doch wurde auch noch ein­mal darauf hingewiesen in der Prob­le­mer­fas­sung und im Risiko­man­age­ment gewisse geg­ner­ische Ele­mente und Prob­lematiken nochmals genauer zu beleucht­en und zu präzisieren. Da bei­de Teile nur als Entwurf im Rap­port behan­delt wur­den, war das dem Stab bere­its bewusst.

Das Team des FGG 2 – ver­sam­melt um den S2, Hptm Michael Stock­er – bei der Analyse des Einsatzraums. 

Doch was waren Punk­te aus der Prob­le­mer­fas­sung des Kom­man­dan­ten? Sich­er ist, dass gewisse Erkun­dun­gen im Feld in Zusam­me­nar­beit mit dem Inf Bat 65 stat­tfind­en müssen. Immer­hin ist bis zur Erstel­lung der Brück­en­sys­teme der Schutz durch die Infan­terie von Nöten – was natür­lich nicht bedeutet, dass wir kopf­los in den Ein­satz dür­fen. Ger­ade irreg­uläre Kräfte wer­den uns an der Übung fordern – Sie wer­den nicht die Infan­terie angreifen, son­dern die Motor­fahrer, Die Bau­maschi­nen­führer und die Sappeure… die Arbeit­splätze müssen also gut vertei­digt werden.

Bis tief in die Nacht wurde an Konzepten gear­beit­et und auf Plä­nen eingeze­ich­net, was aus dem Befehl ent­nom­men wer­den kon­nte. Für eine kurze Nacht ging es dann zurück, um am näch­sten Mor­gen noch vor 7 Uhr mit dem Ori­en­tierungsrap­port zu starten.

Orientierungsrapport

Während des Ori­en­tierungsrap­ports geht es darum, alle Stab­smi­tar­beit­er und Teil­nehmer des Rap­ports auf densel­ben Wis­sens­stand zu brin­gen. Dieses Jahr speziell ist, dass auf­grund des Auf­trags schon Verbindung­sof­fiziere der anderen Batail­lone teil­nehmen, um uns ihre Inputs zu geben und unsere Sicht der Dinge zu sehen.

Der Batail­lon­skom­man­dant – Ober­stlt Sven Roth – bei der Präsen­ta­tion sein­er Prob­le­mer­fas­sung beim Initialisierungsrapport.

Die in der Ini­tial­isierung vorskizzierte Prob­le­mer­fas­sung des Kom­man­dan­ten wurde von diesem noch ein­mal präsen­tiert. Dieses Mal jedoch um einiges detail­liert­er und mit her­aus­geschäl­ten Kon­se­quen­zen, die wiederum zu Pen­den­zen für den Stab geführt haben.

Danach hat­te das Team des S2 das Wort, um über die Gegen­seite und die Risiken für den Ein­satz zu informieren. Dazu gehören zum einen Infor­ma­tio­nen des Nachrich­t­en­di­en­stes, zu den geg­ner­ischen Mit­teln im Ein­satzraum, zum anderen Gefahren und Ein­schränkun­gen durch Gewäss­er, Strassen (mögliche Sper­rung durch den Geg­n­er) und über­baute Gebi­ete (ver­steck­te Aktio­nen, enge Platzver­hält­nisse, Anschläge).

Nach der Präsen­ta­tion des S2 (Chef Nachrich­t­en­di­enst im Stab G Bat 23) war der S3 (Chef Ein­satz, G Bat 23) an der Rei­he. Präsen­tiert wurde was der Auf­trag für das G Bat 23 in dieser Lage ist – die einzel­nen Teilaufträge wur­den her­aus­geschält und präsen­tiert. Nach­dem der Batail­lon­skom­man­dant durch die Präsen­ta­tio­nen des S2 und S3 ein detail­liert­eres Bild der Lage bekom­men hat (der restliche Stab natür­lich auch), präsen­tierte der S3 die Syn­chro­ma­trix, die den Gesam­tauf­trag in einem aufgeteil­ten Zeit­strahl präsen­tiert. Natür­lich war diese Syn­chro­ma­trix zu diesem frühen Zeit­punkt noch in der Entwurf­sphase, war aber eine gute Diskussionsgrundlage.

Unser Kom­man­dant Stel­lvertreter – Ober­stlt Philipp Schoch – bei der Durch­sicht des aus­ge­druck­ten EIn­satzbe­fehls der Division.

Der Stab hat­te zu diesem Zeit­punkt den Wis­sens­stand untere­inan­der abgeglichen. Der näch­ste Punkt auf der Trak­tanden­liste war dann die Auf­trags­analyse des Batail­lon­skom­man­dan­ten, in dem aus Sicht der Kom­man­dan­ten Kon­se­quen­zen aus dem Befehl her­aus­geschält wur­den, was wiederum zu Pen­den­zen auf der stetig wach­senden Pen­den­zen­liste führte. Punk­te aus der vor­ange­gan­genen Präsen­ta­tion führen im Zuge der Auf­trags­analyse zu Hand­lungsrichtlin­ien für die Konzepte – Hand­lungsrichtlin­ien sind Leit­planken für die Pro­duk­te der Stab­smi­tar­beit­er, die unbe­d­ingt beachtet wer­den müssen, um als Pro­duk­te für den Ein­satz zuge­lassen zu sein.

Beurteilungsrapport

Nach diversen Absprachen zur Präzisierung mit den anderen Batail­lo­nen fand dann der Beurteilungsrap­port statt. An diesem wur­den die Kon­se­quen­zen präsen­tiert, die durch die Lage ROT (Geg­n­er) für uns als Batail­lon (BLAU) entste­hen. Beispiele dafür sind: Über­fälle auf unsere Truppe möglich; Angriffe auf der Ver­schiebung möglich; Übergänge/Strassen die block­iert wer­den kön­nen; Aufk­lärung die betrieben wird. Nach der Präsen­ta­tion der Gegen­seite sind dann die Kon­se­quen­zen BLAU an der Rei­he, die aufzeigen wie wir auf diese Gefahren reagieren wer­den und was unser Schlüs­sel­gelände ist. Ein Schlüs­sel­gelände ist ein Raum im Ein­satzge­bi­et, der essen­ziell für unsere Ein­satzer­fül­lung ist. All diese Aspek­te wer­den dem Kom­man­dan­ten und dem Stab präsen­tiert und informieren den Kom­man­dan­ten insoweit, dass er danach die Hand­lungsrichtlin­ien fes­tle­gen kann. Hand­lungsrichtlin­ien sind Aspek­te die ein möglich­er Ein­satz haben MUSS, um als gültige Lösung ange­se­hen zu wer­den, denn nach diesem Rap­port geht es in die Erstel­lung der Vari­anten für den Ein­satz, die als Grund­lage für den Ein­satzbe­fehl auf unser­er Stufe die Grund­lage bilden.

Der Verbindung­sof­fizier (und Kom­man­dant Stel­lvertreter) des Inf Bat 65, bringt seine Sicht der Dinge in unseren Rap­port ein.

Präsentation der Varianten und Abschluss

Es wurde wieder zwei Stun­den Arbeit investiert seit dem let­zten Rap­port – in der «Präsen­ta­tion der Vari­anten» geht es darum, dass der S3 dem Kom­man­dan­ten eine Auswahl an möglichen Ein­satzszenar­ien präsen­tiert, die der Erfül­lung des Auf­trags dienen. In unserem Fall wur­den drei Vari­anten eines Ein­satzes präsen­tiert die sich in wesentlichen Punk­ten unter­schei­den, aber im unge­fähren Ablauf gle­ich sind – auf­grund unseres Bestandes sind wir da rel­a­tiv eingeschränkt.

Zwei der Vari­anten wur­den dann auser­wählt, um weit­er präzisiert zu wer­den. Am Ende gab es dann nur noch eine, die schlussendlich als Befehl ver­packt an die Ein­heit­skom­man­dan­ten befohlen wer­den wird.

Nach anstren­gen­den 36 Stun­den wurde entsch­ieden – der Stab wurde in die Erar­beitung der Fach­di­en­stkonzepte geschickt, mit der aus­gewählten Vari­ante des S3 als Grund­lage. Einige Konzepte kön­nen erst dann begonnen wer­den, wenn der Ein­satz bere­its fest­ste­ht (wie zum Beispiel das Logistikkonzept).

Die Fahnenrede zur Fahnenübernahme

Von unserem Batail­lon­skom­man­dan­ten Ober­stlt Sven ROTH

Sehr geehrter Herr Divi­sionär Brülisauer, lieber Willy

Geschätzte Sol­dat­en, Unterof­fiziere, höhere Unterof­fiziere und Offiziere des G Bat 23, Kameraden

Es ist schon fast 2 Jahre her, dass wir das let­zte Mal gemein­sam bei der Fah­nenüber­nahme zusam­menge­s­tanden sind. Eine gelebte Tra­di­tion die früher dazu diente, der Truppe die Fahne zu zeigen, so dass sie diese auf dem Feld wieder­erkan­nte. Üblicher­weise wieder­holen wir diese Zer­e­monie jedes Jahr schlicht und würdig.

Ver­gan­ge­nes Jahr hat das Coro­n­avirus für ordentlich Wirbel gesorgt und auch das Mil­itär war davon stark betrof­fen, sodass wir den WK 2020 nicht durch­führen konnten.

Kurz nach­dem die Kom­man­dan­ten und der Stab die WK-Pla­nung 2020 abgeschlossen hat­ten, fiel damals der Entscheid, dass wegen der Pan­demie die WK’ s des drit­ten und vierten Quar­tals gestrichen werden.

Umso schmer­zlich­er war dann let­ztlich die Absage des WK auch im Bewusst­sein, dass wir nun weniger Übung in unseren Kom­pe­ten­zen haben und dies jet­zt nach­holen müssen.

Der WK 2019 – unser let­zter gemein­samer WK – war in viel­er­lei Hin­sicht sehr lehrre­ich für uns. So haben wir die Ver­bandss­chu­lung mit Fokus auf die Ein­heit durchge­führt. Dabei haben Sie grosse Fortschritte im Bere­ich der Ein­satzmechanik Genie gemacht. Allerd­ings müssen wir uns bewusst sein, dass der Erfolg nicht nur vom Beherrschen der Geni­etech­nik, son­dern auch von der Gefecht­stech­nik und der Tak­tik abhängt.

Ausser­dem habe ich die Kohä­sion inner­halb der Ver­bände fördern wollen und es zeigte sich, dass diese bere­its sehr gross ist, was mich sehr freut. Dies möchte ich weit­er­hin aufrechter­hal­ten, da dies die Voraus­set­zung ein­er guten Zusam­me­nar­beit darstellt.

Auch die Kader­aus­bil­dung im Bere­ich Entschlussfas­sung und Befehls­ge­bung wurde durchge­führt mit der Idee, das Gesamtver­ständ­nis für den Ein­satz und die nächst höhere Stufe zu fördern. Es hat sich gezeigt, dass wir daran aber noch arbeit­en müssen sowohl in den Ein­heit­en als auch im Stab.

In den zahlre­ichen Übun­gen, welche wir absolvierten, haben sich sowohl unsere Stärken als auch unsere noch vorhan­de­nen Schwächen gezeigt. Eine solche Analyse ist sehr wichtig für die Fes­tle­gung der aktuellen WK-Inhalte.

Darum ist es mir eine grosse Freude, dass der diesjährige WK nun stat­tfind­en kann.

Den WK 2021 absolvieren wir in der schö­nen und mil­itär­fre­undlichen Ostschweiz. Ich freue mich, diesen Dienst mit Ihnen zusam­men bestre­it­en zu dürfen.

Wie Sie schon gemerkt haben, sind wir auch dieses Jahr nicht vol­lzäh­lig: Die Sap Kp 23/2 fehlt. Diese wird zeit­ver­set­zt ihren Dienst leis­ten. Doch dazu später noch mehr.

In den Vere­inigten Staat­en ist es Tra­di­tion, dass sich die amerikanis­che Bevölkerung gegenüber Sol­dat­en– ‘THX for your ser­vice’ dankbar zeigt. Haben Sie das auch schon erlebt, dass Ihnen in der Schweiz in Uni­form auf offen­er Strasse für den Dienst gedankt wurde? Ich durfte dies im let­zten Jahr anlässlich der Covid- Ein­sätze ein­ma­lig erleben.

In anderen Staat­en dage­gen wird nach dem gelebt, man bedankt sich regelmäs­sig bei Sol­dat­en – und sie haben Recht – wir / ICH muss dankbar sein, für das, was Sie tun – für Ihren Dienst an der Schweiz! In diesem Sinne – Danke, dass Sie hier sind / Danke für den Dienst im G Bat 23 und dass Sie sich für unser wun­der­bares Land einsetzen!

Auch bei unseren Gästen möchte ich mich bedanken. Mit Ihrem Erscheinen ehren Sie uns.

Ich darf namentlich begrüssen:

Den Kreiskom­man­dan­ten des Kan­tons Thur­gau, Oberst Gre­gor Kramer;

Den Stadt­präsi­den­ten von BISCHOFSZELL, Her­rn Thomas Weingart;

Den Ort­squartier­meis­ter von Bischof­szell, Her­rn Fran­co Capelli,

und den Mes­mer von Bischof­szell und Gast­ge­ber auf dieser schö­nen Wiese, Herr Köbi Men­zi. Wir freuen uns beson­ders auf seine musikalis­che Dar­bi­etung in weni­gen Minuten!

Weit­er Begrüsse ich auch alle anderen Gäste, die nicht weniger wichtig sind.

Auch speziell begrüssen möchte ich alle Neueingeteil­ten, alle diejeni­gen, die den ersten WK im G Bat 23 absolvieren – im jüng­sten Geniebatail­lon der Schweiz­er Armee.

Namentlich darf ich erwähnen:

Maj André Lüthi – neuer Kdt der Sap Kp 23/3

Hptm Fabio Peter – neuer Kdt der G Stab­skp 23

Im Stab sind die fol­gen­den Per­so­n­en neu – obwohl es sich zum Teil um erfahrene und bestens bekan­nte 23er handelt:

Lt Cyril Schaller

Hpt­fw Roger Aebi

Hpt­fw Raphael Grossenbacher

Four Raphael Pargger

Und als abver­di­enen­der Bat Kdt begrüsse ich Ober­stlt Philipp Schoch, meinen Nach­fol­ger, euren neuen Bat Kdt ab 2022.

Wir dür­fen die diesjährige Fah­nenüber­nahme an einem geschicht­strächti­gen Ort durch­führen. Ich möchte Ihnen kurz die Geschichte von Bischof­szell näher­brin­gen, damit sie diese schöne Stadt als Beispiel von Stärke und Willen ver­ste­hen, denn in ihrer Geschichte hat­te sie schwere Schick­sale zu ertra­gen, diese jedoch auch überwunden:

Der Kon­stanz­er Bischof und St. Galler Abt Salo­mo der Dritte. erbaute zu Beginn des 10. Jahrhun­derts einen Turm als weltlich­es Ver­wal­tungszen­trum der bis­chöflichen Güter sowie die Stift­skirche St. Pelag­ius. Dem Etap­penort zwis­chen den bei­den Machtzen­tren Kon­stanz und St.Gallen ver­dankt die Stadt den Namen als «des Bischofs Zelle». Der Lan­dadel nahm bald in bewehrten Frei­höfen Wohn­sitz. Handw­erk­er und Händler siedel­ten sich an. 1248 wird Bischof­szell erst­mals als Stadt urkundlich erwähnt.

Bischof­szell erlebte drei Stadt­brände: 1273, 1419 und 1743. Der Let­zte war der Schlimm­ste. Rund siebzig Häuser fie­len den Flam­men zum Opfer, darunter auch das Rathaus. Die Gebrüder Gruben­mann aus dem Ausser­rhodis­chen planten den Wieder­auf­bau der Stadt und errichteten ein Dutzend stat­tliche Bürg­er­häuser. 1987 wurde die Stadt Bischof­szell als erste Thur­gauer Gemeinde durch den Schweiz­er Heimatschutz mit dem renom­mierten Wakker­preis geehrt.

Ein schönes Beispiel dafür, dass man sich auch durch die Brände und die Zer­störung nicht ent­muti­gen liess und mit Eifer und Behar­rlichkeit erhal­ten und Neues erschaf­fen kon­nte, sodass wir heute hier in dieser wirk­lich schö­nen Stadt ste­hen dürfen.

Diesen Eifer und diese Ziel­stre­bigkeit kön­nen wir uns als Vor­bild nehmen.

Ein­lei­t­end habe ich mich bei Ihnen bedankt, dass Sie mit dem KVK 4 Wochen – also ein 13tel Jahr oder ohne KVK 3 Wochen und somit ein 17tel Jahr für die Armee investieren. Aber für was? In Europa ist es doch friedlich und es gäbe noch genug Zeit, uns vorzu­bere­it­en, wenn wir dann müssten, oder!?

  • Gilets Jaunes in Frankreich
  • Der BREXIT
  • Hät­ten wir gedacht, dass eine demokratisch gewählte Regierung Öster­re­ichs auf­grund eines Videos so schnell in einem europäis­chen Land zurück­treten muss.
  • Cyber­at­tack­en
  • In Europa sind in mehreren Län­dern die Stre­itkräfte im Lan­desin­nern täglich im Ein­satz – viele Europäis­che Armeen rüsten auf.
  • Covid
  • Kli­mawan­del / Unwet­ter / Hitzewellen

Darum, Kam­er­aden, braucht es den Dienst an der All­ge­mein­heit. Und darum soll­ten wir uns immer wieder die Frage stellen, was kann ich für die All­ge­mein­heit tun anstatt umgekehrt. Denn wir sind die All­ge­mein­heit – wir sind das Kollektiv.

Diese Frage soll­ten Sie sich auch für den WK 2021 immer wieder stellen: Was kön­nen Sie dazu beitra­gen, dass Ihre Gruppe / Ihr Zug / Ihre Kp erfol­gre­ich ist? Zum Erfolg braucht es jeden einzel­nen von uns. Darum bitte ich Sie – geben Sie alles / geben Sie vollen Ein­satz und tra­gen Sie dazu bei, dass Sie am Woch­enende Pos­i­tives zu erzählen haben, getreu unserem Mot­to: Für den gemein­samen Erfolg schla­gen wir Brücken.

Unser Divi­sion­skom­man­dant hat uns die Auflage gegeben, im robusten Umfeld zu trainieren. Wie die let­zten Jahre wid­men wir uns der Ein­satzmechanik Genie unter erhöhter Bedro­hung. Unser WK-Pro­gramm sieht wie fol­gt aus:

In der aktuellen Woche erre­ichen wir die Bere­itschaf­tau­fla­gen mit­tels der Erstaus­bil­dung, in welch­er die Leis­tung der Gruppe im Vorder­grund ste­ht – ich gehe also davon aus, dass Sie die Hand­habung der Waf­fen und Geräte in kürzester Zeit wieder beherrschen und wir uns dem Zusam­men­spiel im Ver­bund wid­men können.

Die zweite Woche ste­ht im Zen­trum der Kom­panieübun­gen respek­tive in diesem Jahr dem Batail­lonsver­bands­drill “KEEP IT OPEN”, welch­er uns ermöglicht, einen Teil­stab und drei Kom­panien gle­ichzeit­ig im Ver­bund zu trainieren.

Dabei wird der Teil­stab in der Lagev­er­fol­gung trainiert mit den Zie­len, die Verbindun­gen und Mel­dun­gen zu erzwin­gen, die Führung­sun­ter­la­gen stets aktuell zu hal­ten und zu verbessern und in den Stel­lvertreter-Funk­tio­nen sat­telfest zu wer­den. Die G Stab­skp 23 sowie die Sap Kp 23/1 und Sap Kp 23/3 wer­den in ihren Kernkom­pe­ten­zen unter erhöhter Bedro­hung geschult und zwar solange, bis diese sitzen. Dabei ste­ht der Fokus auf den tech­nis­chen Arbeitsabläufen unter Ein­bezug der tak­tis­chen Grund­sätze und der Gefecht­stech­nik jedes Einzel­nen. Das Lage­bild ist allen bekan­nt und jed­erzeit aktuell zu hal­ten und die Führung­sun­ter­la­gen haben stets adäquat und ziel­gerichtet zu sein.

In der Woche 3 wer­den wir zusam­men mit dem Ter Div Stab­s­bat 4 und dem Inf Bat 65 durch den Divi­sion­skom­man­dan­ten und seinen Stab in der Ver­band­sübung “FEROX” trainiert – hier kön­nen wir beweisen, dass das G Bat 23 ein motiviertes Bat ist, ein Batail­lon, das alles daranset­zt, die Aufträge zu erfüllen! …und wir wer­den erfüllen!

Die Sap Kp 23/2 wird in unser­er WK Woche 3 in den KVK ein­rück­en. Ursprünglich wäre sie z G des eidg. Jubiläumss­chwingfests in Appen­zell eige­set­zt gewe­sen. Nun darf sie nachge­lagert mit mir zusam­men einen Ausb WK bestreiten.

Das alles kön­nen Sie online in in unserem Blog ver­fol­gen unter www.geniebataillon23.ch oder auf social media, auf unseren Insta­gram- und Facebookaccounts.

Was mir ein beson­deres Anliegen ist, ist der Umgang mit Mate­r­i­al und Maschi­nen. Sie mögen sich vielle­icht erin­nern, dass ich im let­zten WK bei der Fah­nenüber­nahme den Mate­ri­alver­lust des vor­let­zten WK the­ma­tisiert habe. Damals sagte ich Ihnen, dass wir einen Mate­ri­alver­lust von Fr. 3’081.95 zu verze­ich­nen hat­ten und obwohl dies ger­ade Mal 0,0062% unseres gefassten Mate­ri­al­w­ertes aus­machte, habe ich Sie ermah­nt, alles daran zu set­zen, den Mate­ri­alver­lust zu min­imieren. Nun darf ich Ihnen den Ver­lust des let­zten WK präsen­tieren: Mate­ri­alver­lust des gesamten Bat im WK 2019: Fr. 872.85! In Prozent kann ich das gar nicht mehr aus­drück­en, das sind wirk­lich viele Nullen.

Geschätzte AdA des G Bat 23: Ich grat­uliere Ihnen zu dieser Leis­tung her­zlich und bedanke mich für diesen tollen Erfolg, welch­er zweifel­los Ihnen zu ver­danken ist.

Ich wün­sche mir und Ihnen, dass wir an diesen grossar­ti­gen Erfolg anknüpfen kön­nen nicht zulet­zt als Aus­druck unser­er Sorge um das Geld der Steuerzahler.

Mehr noch als die Sorge zum Mate­r­i­al liegt mir die Sicher­heit eines jeden Einzel­nen von Ihnen beson­ders am Herzen. Seien Sie sich bewusst, dass wir mit schw­erem Gerät arbeit­en. Schon kleine Fehler kön­nen ver­heerende Auswirkun­gen haben. Denken Sie daher bitte stets an Ihre Sicher­heit und an die Ihrer Kam­er­aden. Durch kon­tinuier­lich­es Risiko­man­age­ment set­zen wir alles daran, dass Sie am Ende ein­er erfol­gre­ichen Dien­stleis­tung gesund und unversehrt nach Hause zu Ihren Lieb­sten ent­lassen wer­den können.

Bezüglich der Schutz­mass­nah­men im Rah­men der Coro­na-Pan­demie wer­den Sie merken, dass das Pro­gramm, die Raum­bele­gun­gen, die Hygien­evorschriften und vieles anders etwas schär­fer sind als Sie es sich aus dem zivilen Umfeld gewohnt sind. Dabei han­delt es sich um Vor­gaben des Bun­des und der Armee. Ich bitte Sie inständig, sich an die Schutz­mass­nah­men zu hal­ten, da schon ein fehlbar­er AdA eine ganze Kp in Quar­an­täne brin­gen kann. Das müssen wir um jeden Preis ver­hin­dern. Deswe­gen wer­den Sie auch speziell auf die jew­eils gülti­gen Vorschriften vor Ort hingewiesen. Für Ihre zuver­läs­sige und gewis­senhafte Umset­zung der verord­neten Mass­nah­men danke ich Ihnen bestens.

Nun wün­sche ich uns allen einen unfall­freien, inten­siv­en und fordern­den, lehrre­ichen – aber auch schö­nen WK 2021 mit vie­len guten Erleb­nis­sen und bester Kam­er­ad­schaft. Ich freue mich, Sie im Feld zu sehen und mit Ihnen trainieren zu dürfen!

Lassen Sie uns für den gemein­samen Erfolg Brück­en schlagen!

Ich danke Ihnen, werte Gäste, für Ihr Erscheinen und Ihre Wertschätzung, dem Kdt der Ter Div 4 für das Ver­trauen und der Presse für Ihre pos­i­tive Berichterstattung.

Stabstraining “INITIARE TRE” (Aktionsplanung)

Der Batail­lon­skom­man­dant führt seinen Ver­band im Ein­satz und ver­ant­wortet die Aus­führung der ihm zugeteil­ten Aufträge. Für die Pla­nung und Führung der Ein­sätze ver­fügt er über einen Stab, der ihn in allen Belan­gen bei der Erar­beitung der Pro­duk­te und Entschei­d­grund­la­gen unter­stützt. Dabei soll mit einem möglichst ratio­nalen und sys­tem­a­tis­chen Denkprozess, unter Berück­sich­ti­gung aller Aspek­te und ver­schiede­nen Per­spek­tiv­en, die Prob­leme ein­er Lösung zuge­führt wer­den. Die Stab­smi­tar­beit­er müssen die Entschei­d­grund­la­gen für den Kom­man­dan­ten auf über­prüf­baren Fak­ten abstützen und die logis­chen Kon­se­quen­zen aus gesicherten Erken­nt­nis­sen ableit­en. Die Pro­duk­te der einzel­nen Schritte wer­den stan­dar­d­isiert und durch For­mu­la­re unterstützt.

Der Batail­lon­skom­man­dant Stel­lvertreter (Kdt Stv) führt den Batail­lon­sstab (im Weit­eren als Stab beze­ich­net) und leit­et die gesamte Stab­sar­beit. Er steuert durch die Aufträge für die Weit­er­ar­beit die Erstel­lung der Teil­pro­duk­te für die Rap­porte (Rap) oder die Befehle (Bf). Dabei kann er Teil­stäbe bilden, falls auf­grund der Prob­le­mer­fas­sung des Kdt mehrere Teil­prob­leme zeit­gle­ich bear­beit­et wer­den müssen.

Die Ange­höri­gen des Stabes sind in erster Pri­or­ität Stab­smi­tar­beit­er, um ver­schiedene anste­hende Auf­gaben zu übernehmen. In zweit­er Pri­or­ität brin­gen sie die beson­deren Ken­nt­nisse ihres Fachge­bi­etes in die Stab­sar­beit ein. Beson­ders im Ein­satz wer­den bei Abwe­sen­heit­en unter anderem wegen Ruhezeit­en oder beim Ein­satz der Führungsstaffel (Fhr St) Stel­lvertreter­regelun­gen auch durch nicht fach­spez­i­fis­che Stab­smi­tar­beit­er notwendig.

Der Batail­lon­skom­man­dant (Ober­stlt Sven Roth) kom­mu­niziert seine Ziele für die interne Stab­sübung klar und deutlich.

Im KVK wurde die Zeit genutzt um den Stab nochmals mit Blick auf die Übung “FEROX” (Woche 3) und “KEEP IT OPEN” (Woche 2) in der Stab­sar­beit zu schulen. Geforderte Pro­duk­te wer­den inner­halb kürzester Zeit erstellt und anschliessend in Rap­porten präsen­tiert. Die Zusam­me­nar­beit der einzel­nen FGG ist essen­ziell und erin­nert an Man­age­ment-Prozesse, die man in so manchem grösseren Fir­men findet.

Einen Befehl von vorge­set­zter Stufe analysieren, die Essenz für die eigene Funk­tion her­aus­fil­tern und dann die geforderten Pro­duk­te erstellen – in kürzester Zeit – war das Ziel dieser Übung. Der Schw­er­punkt in diesem Prozess sind die Pro­duk­te des S2 (Haupt­mann Michael Stock­er), der sich in den Kopf des Geg­n­ers denkt und die Gefahren für das Geniebatail­lon im Ein­satzraum aufzeigt, analysiert und antizip­iert. Zum anderen die Pro­duk­te des S3, der die Kehr­seite der Medaille ist – die eige­nen Mit­tel ken­nt und sie gezielt ein­set­zt, um auf die Gefahren, die vom S2 aufgezeigt wur­den, reagiert. Am Ende der Rap­porte und Stab­sar­beit – nach­dem der Batail­lon­skom­man­dant sich für präsen­tierte Vari­anten entsch­ieden hat – ergeben die Pro­duk­te aller Stab­smi­tar­beit­er einen Ein­satzbe­fehl für das eigene Batail­lon, welch­er dann wiederum an der Befehlsaus­gabe an die Ein­heit­skom­man­dan­ten weit­er­be­fohlen wird.

Kaderunterricht: Stahlträgerbrücke

Die Sappeurkom­panien 23/1 und 23/3 absolvierten einen Rep­e­ti­tions­block (The­o­rie, Prax­is im Gelände, erar­beit­en rel­e­van­ter Ein­satz­grund­la­gen, .…) zur Stahlträger­brücke 95, eines der Haupt­mit­tel des Geniebatail­lons 23.

Am Mor­gen stand eine Bege­hung des Ein­satzraumes mit Stab­sad­ju­tant May­er auf dem Plan. Die Kad­er analysierten die Platzver­hält­nisse, den Wasser­stand, sowie die Geschwindigkeit des Wassers. Zusät­zlich wur­den mögliche Zu- und Abfahrtswege für die Fahrzeuge geprüft. Was auch mal vergessen wer­den kann, ist der Blick nach oben, betr­e­f­fend Strom­leitun­gen. Diese kön­nen näm­lich zur Gefahr für den Teleskop­kran wer­den. Um all diese Punk­te gut beurteilen zu kön­nen, soll­ten unbe­d­ingt alle zusam­men die Besich­ti­gung durch­führen. (Kom­man­dant, Sappeure, Ram­mer und der Geräte Zug).

Am Nach­mit­tag war dann der The­o­rieblock zur Stahlträger­brücke an der Rei­he. Die Kom­panie 1 und 3 erar­beit­eten in Grup­pen die Konzepte zur Arbeit­splat­zor­gan­i­sa­tion, den Sicher­heit­s­plan und natür­lich den Zeit­plan. Im Plenum kam man zum Schluss, dass die Stahlträger­brücke in cir­ca 25 Stun­den bere­it sein sollte.

Die The­o­riephase ist nun abgeschlossen und wird im Laufe des WK prak­tisch angewen­det werden.

Kaderunterricht: Einsatzmechanik Genie unter erhöhter Bedrohung

In Bern­hardzell wur­den Gestern die Kad­er in der prak­tis­chen Anwen­dung der Ein­satzmechanik Geni­etrainiert. Das Ziel dieses Auf­frisch-Train­ings war es, kom­panieüber­greifend Gelände-Durch­suchun­gen und die Sicherung auf dem Gelände zu repetieren.

Die «Ein­satzmechanik Genie unter erhöhter Bedro­hung» wird einge­set­zt um fol­gende Auf­gaben zu erfüllen:

  • Sich­er­stellen der Beweglichkeit (Inter­na­tion­al: Mobility)
  • Ein­schränken der geg­ner­ischen Beweglichkeit (Inter­na­tion­al: Countermobility)
  • Sich­er­stellen von Schutz und Über­leben (Inter­na­tion­al: Survivability)
  • All­ge­meine Genieauf­gaben (Inter­na­tion­al: Gen­er­al Engineering)
  • Katas­tro­phen­hil­fe (Inter­na­tion­al: Dis­as­ter Relief)

Die Kad­er wur­den in drei Grup­pen aufgeteilt (Bere­itschaft­sraum, Bere­it­stel­lungsraum, Ein­satzraum). Nach der Aufteilung wurde in die entsprechen­den Zonen ver­schoben und die Aufträge verteilt.

Der S3 des Geniebatail­lon 23 beant­wortet die Fra­gen inter­essiert­er Offiziere (Maj Swen Büchel).

Im Bere­it­stel­lungsraum wur­den Orte für Beobach­tungsposten und die Patrouillen definiert. Wie erhält man den besten Überblick im Gelände? Wie set­zt man seine Ressourcen am effizien­testen ein? Durch die ganze Train­ingsse­quenz wur­den wertvolle Tipps und Ratschläge rund um das The­ma «Tak­tik ver­ste­hen» gegeben. Nach diesen The­o­rien hat sich die gesamte Truppe beim Gelän­de­mod­ell ver­sam­melt, um die erar­beit­eten Strate­gien und das Gel­ernte zu präsentieren.

Der Mor­gen wurde mit ein­er prak­tis­chen Erkun­dung im Gelände abgeschlossen und die höheren Kad­er kon­nten mit einem Ruck­sack voller Tak­tik-Ratschlä­gen zurück in die Kom­panien verschieben.