In Bern­hardzell wur­den Gestern die Kad­er in der prak­tis­chen Anwen­dung der Ein­satzmechanik Geni­etrainiert. Das Ziel dieses Auf­frisch-Train­ings war es, kom­panieüber­greifend Gelände-Durch­suchun­gen und die Sicherung auf dem Gelände zu repetieren.

Die «Ein­satzmechanik Genie unter erhöhter Bedro­hung» wird einge­set­zt um fol­gende Auf­gaben zu erfüllen:

  • Sich­er­stellen der Beweglichkeit (Inter­na­tion­al: Mobility)
  • Ein­schränken der geg­ner­ischen Beweglichkeit (Inter­na­tion­al: Countermobility)
  • Sich­er­stellen von Schutz und Über­leben (Inter­na­tion­al: Survivability)
  • All­ge­meine Genieauf­gaben (Inter­na­tion­al: Gen­er­al Engineering)
  • Katas­tro­phen­hil­fe (Inter­na­tion­al: Dis­as­ter Relief)

Die Kad­er wur­den in drei Grup­pen aufgeteilt (Bere­itschaft­sraum, Bere­it­stel­lungsraum, Ein­satzraum). Nach der Aufteilung wurde in die entsprechen­den Zonen ver­schoben und die Aufträge verteilt.

Der S3 des Geniebatail­lon 23 beant­wortet die Fra­gen inter­essiert­er Offiziere (Maj Swen Büchel).

Im Bere­it­stel­lungsraum wur­den Orte für Beobach­tungsposten und die Patrouillen definiert. Wie erhält man den besten Überblick im Gelände? Wie set­zt man seine Ressourcen am effizien­testen ein? Durch die ganze Train­ingsse­quenz wur­den wertvolle Tipps und Ratschläge rund um das The­ma «Tak­tik ver­ste­hen» gegeben. Nach diesen The­o­rien hat sich die gesamte Truppe beim Gelän­de­mod­ell ver­sam­melt, um die erar­beit­eten Strate­gien und das Gel­ernte zu präsentieren.

Der Mor­gen wurde mit ein­er prak­tis­chen Erkun­dung im Gelände abgeschlossen und die höheren Kad­er kon­nten mit einem Ruck­sack voller Tak­tik-Ratschlä­gen zurück in die Kom­panien verschieben.